
Sammlung zeitgenössisches Kunsthandwerk
Die Arbeiten in der Sammlung Zeitgenössisches Kunsthandwerk stammen aus den Jahren nach 1945 und umfassen die Gewerke Metall, Gold- und Silberschmiede, Keramik, Textil und Holz. Neben Objekten, die als Ankäufe – gedacht als Fördermaßnahmen für den gestalterischen Nachwuchs ebenso wie für renommierte Kunsthandwerker:innen – kamen auch Donationen in die Sammlung.
Eine Besonderheit stellen die „Arbeiten der Städtischen Meisterschule für Gold- und Silberschmiede München“ dar. Diese Gruppe an Objekten kam in den 1950er Jahren in die Sammlung und zeigt exemplarisch einen Aspekt der Nachwuchsförderung seitens der Danner-Stiftung.
Für die Sammlung erworben wurden zudem Stücke von Danner-Preisträge:rinnen, wie eine Keramik von Mira Prus (1984) und zwei prämierte Holzschalen von Ernst Gamperl (1993) sowie das Frühstücksbouquet von Juliane Schölß (2011) und die Pfeffermühlen von Isabelle Enders (2014).
Hingewiesen sei noch auf zwei besondere Stücke der Sammlung Kunsthandwerk der Danner-Stiftung, die 1989 von der Handwerkspflege in Bayern, einer Abteilung der Handwerkskammer für München und Oberbayern, der Danner-Stiftung übertragen wurden. Es handelt sich um den Entwurf einer Tabernakeltür des Goldschmieds Hermann Jünger sowie eine mit Edelsteinen besetzte Goldplatte der Goldschmiedin Käthe Ruckenbrod. Beide Arbeiten waren auf der Weltausstellung in Brüssel 1958 ausgestellt und wurden anschließend als Beispiele herausragender kunsthandwerklicher Fertigkeit von der Handwerkspflege in Bayern verwahrt, bis sie 30 Jahre später in den Besitz der Danner-Stiftung übergingen.
53 Werke


















































